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BCS auf SharePoint Online

Business Connectivity Services (BCS) sind ein sehr mächtiges Werkzeug der SharePoint Produktfamilie. Seit der Version 2010 lassen sich sowohl in der großen (SharePoint Server) als auch in der kleinen Version (SharePoint Foundation) komfortabel Verbindungen zu externen Datenquellen herstellen. Auch in den aktuellen SharePoint Online Angeboten stehen BCS zur Verfügung. Folgende Seite vergleicht die Features der SharePoint 2013 Versionen (online und herkömmlich)

Man sieht, dass für die BCS auf SharePoint Online derzeit der „Plan 2“ für € 5,70 (Stand Juli 2013) pro Benutzer und Monat erforderlich ist. Insbesondere um vor einer großangelegten Einführung die Möglichkeiten dieses Szenarios zu evaluieren, ist ein solches Angebot extrem hilfreich. Es lassen sich mit sehr kleiner Investition Lösungsansätze testen und ggf. sukzessive ‚upscalen‘.

Unsere ersten praktischen Tests bei einem in der Entwicklung befindlichen Produkt sind vielversprechend und werden als Lösungsvorschlag sicherlich vielfach Anwendung finden.

Folgender Link führt zu einer Anleitung zur Konfiguration von BCS und einer SQL Azure Datenbank.

Das Vorgehen unterscheidet sich nicht wesentlich von der Erstellung einer BCS Verknüpfung mit einer lokalen SharePoint Installation. Der einzige Stolperstein dem wir erlegen sind und den wir Ihnen gerne aus dem Weg räumen möchten, ist die Konfiguration der erlaubten IP Adresse Ihres SharePoint Online Systems. Wenn die IP Adresse ihres SharePoint Online Systems nicht bei Azure SQL als erlaubt eingetragen ist, geht die Konfiguration des BCS Services problemlos vonstatten. Erst, wenn Sie den Service über Ihren Browser aufrufen, sehen Sie die nicht sehr aufschlussreiche Fehlermeldung, dass es ein Problem beim Rendern der BCS Liste gab.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem kurzen Artikel eine Anregung gegeben haben, SharePoint Online und BCS Services auszuprobieren und stehen Ihnen mit spezifischen Antworten und weiteren Infos natürlich gerne zur Verfügung.

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SharePoint Server 2013 Trial als virtuelle Maschine auf Azure verfügbar

Vor kurzem wurde angekündigt, dass es als vorkonfiguriertes ‚virtual machine image‘ (VMI) auf Azure bald einen SharePoint Server 2013 geben wird. Nun ist es soweit und ein SharePoint Server ‚Trial‘ ist als VMI verfügbar. Die Trial Phase endet am 16. Oktober 2013  – bietet also ausreichend Zeit zum Testen.

Wir werden in diesem (und ggf. folgenden) Artikel(n) beschreiben, wie das Erstellen einer Serverinstanz, deren Konfiguration und Nutzung von statten läuft.

Auf jeden Fall sind wir selbst sehr gespannt, ob der Komfort, an den wir uns bei der Arbeit mit Webanwendungen, SQL Server Instanzen, mobilen- und storage Diensten so schnell gewöhnt haben auch bei einem virtuellen SharePoint Server in der Azure Cloud wiederkehren wird.

Diese Anleitung von Keith Maier (in englisch) beschreibt in 6 Schritten, wie eine Basisinstallation von statten geht. Die beschriebene Konfiguration umfasst:

  • Windows Azure Virtuelle Maschine mit SQL Server 2012
  • Windows Azure Virtuelle Maschine mit SharePoint Server 2013
  • Windows Server Active Directory in einer Virtuelle Maschine
  • DNS Server Service in Windows Azure
  • Virtual Network in Windows Azure
  • Zuletzt die Powershell Scripte um die erstellten Maschinen importieren und exportieren zu können

Insgesamt werden drei virtuelle Server erzeugt. Die empfohlenen Serverinstanzen sind: AD Server: Small (1 core, 1.75GB Memory); SQL Server: Medium (2 cores, 3.5GB Memory); SharePoint Server: Large (4 cores, 7GB Memory). Der letzte Schritt in der Anleitung ist sehr sinnvoll, da er beschreibt, wie die erzeugten Konfigurationen und ServerImages auf Azure gespeichert werden können und die Maschinen gestoppt und gelöscht werden. Das ist in einem Testszenario wichtig, da die virtuellen Maschinen auch im ausgeschalteten Zustand Kosten verursachen können.

Leider ist bisher kein Image einer kleinen SharePoint 2013 Foundation Lösung erhältlich. Dies wäre für ein noch schnelleres Hineinschnuppern in die SharePoint-Welt hilfreich. Wir geben aber natürlich bescheid, sobald ein solches Virtual Machine Template auftaucht.

WordPress Artikel auf anderen Webseiten

WordPress ist die wahrscheinlich meistgenutzte Blog Plattform im Internet. Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit über eine REST API die Inhalte von WordPress Blogs auch automatisiert auszulesen und in anderen Kontexten zu nutzen. Dies können andere Webanwendungen oder auch mobile Apps sein. Für uns kam die Anforderung, diese Schnittstelle auszuprobieren aus einem eigenen Bedarf heraus. Wir wollten bestehende Inhalte unseres Blogs auf WordPress auch in die neu gestaltete Webseite einbinden. Zum Einen um die Inhalte nicht neu schreiben bzw. exportieren und importieren zu müssen, zum anderen sollen die Artikel auf dem WordPress Blog weiterhin gelesen werden. Zudem bietet dieser Ansatz, die Vorteile, das komfortable und vertraute Erstellen der Inhalte unverändert fortzuführen. Da unsere Webseite mit C# in .NET und dem MVC Framework umgesetzt ist, zeigen wir hier, wie von einer .NET Web Anwendung auf die beschriebenen Inhalte zugegriffen werden kann.
Die komplette Beschreibung der API von WordPress finden Sie hier: http://developer.wordpress.com/docs/api/

Auf sämtliche Inhalte lässt sich über http Aufrufe zugreifen. Neben lesenden Zugriffen lassen sich auch Inhalte erstellen oder ändern. Für unsere Anforderungen reicht allerdings das Auslesen der Blogeinträge.
Als Einstiegspunkt benötigen wir die Basis-URL der WordPress API. Diese lautet: https://public-api.wordpress.com/rest/v1/
An diese URL wird /sites/#BLOGID#/posts/ angehängt, wobei #BLOGID# ein ganzzahliger Wert ist, der die gewünschte Blogseite identifiziert oder alternativ die URL der Blogseite z.B. „intuisoft.wordpress.com“. Die vollständige Basis-URL zum Zugriff auf die Blog-Inhalte lautet somit:
https://public-api.wordpress.com/rest/v1/sites/intuisoft.wordpress.com/posts/
Das Ergebnis wird im JSON Format zurückgegeben. Dieses Ergebnis können wir in unserer Webanwendung auslesen. In diesem Beispiel zeigen wir wie dies von C# aus geht:
Zunächst muss die Bibliothek System.Net.Http eingebunden werden:

using System.Net.Http;
using System.Net.Http.Headers;

Danach wird die oben erläuterte URL spezifiziert und ein HttpClient instanziiert:

Public static string wpAPIuri = https://public-api.wordpress.com/rest/v1/;

Public string wpPath = „sites/intuisoft.wordpress.com/posts/?pretty=false“;

HttpClient client = new
HttpClient();

Nun wird die Basisadresse übergeben und dem Client mitgeteilt, dass wir ein Ergebnis im JSON Format erwarten:

client.BaseAddress = new Uri(wpAPIuri);

client.DefaultRequestHeaders.Accept.Add(new
MediaTypeWithQualityHeaderValue(„application/json“));

Es wird ein Aufruf an die WordPress Adresse gesendet und mittels GetAsync() mit der Fortführung gewartet bis das Ergebnis vorliegt. Die zurückgegebene Antwort liegt als HttpResponseMessage vor. Die beiden Klassen WParticles und WPpost definieren die notwendige Datenstruktur um die gewünschten Artikel von WordPress entgegenzunehmen und die Attribute, die wir weiterverarbeiten möchten aufzunehmen. Über eine Auswahl der möglichen Felder in WPpost lassen sich die Attribute von Interesse verwerten. Der Umfang an Feldern pro Blogeintrag ist größer als hier angegeben. Ein Blick in die Dokumentation zeigt zusätzliche Felder, die möglicherweise für Sie interessant sind.

HttpResponseMessage response = client.GetAsync(wpPath).Result;
WParticles myRoot = new
WPaticles();
if (response.IsSuccessStatusCode)
{
myRoot = (WParticles)response.Content.ReadAsAsync(myRoot.GetType()).Result;
WPpost[] Ergebnis = myRoot.posts;
}

class WParticles
{

int found { get; set; }
WPpost[] posts { get; set; }
}

class WPpost
{
int ID { get; set; }
string date { get; set; }
string title { get; set; }
string content { get; set; }
string excerpt { get; set; }
string featured_image { get; set; }
string URL { get; set; }
}

Ein Array vom Typ WPpost nimmt das Ergebnis entgegen. Damit können die empfangenen WordPress Artikel in einem anderen Kontext eingebunden werden.

Um nicht alle Artikel zu laden, lassen sich bestimmt Anfrageparameter angeben. Wird beispielsweise „&category=sharepoint“ an den String wpPath angehängt, werden nur die einer bestimmten Kategorie zugehörigen Artikel abgefragt. Es kann auch nach Tags gefiltert werden. Die Ergebnisse lassen sich unterschiedlich sortieren oder zeitlich einschränken. Für die vollständige Liste der Möglichkeiten schauen Sie sich bitte die Dokumentation auf WordPress an.

Dieser Artikel hat gezeigt, wie sich automatisch Inhalte von WordPress Blogs auslesen lassen. Webanwendungen oder Apps können so elegant und universell auf eigene Artikel oder auf Artikel von anderen Blogs zugreifen. Äquivalent lässt sich diese API auch nutzen um Artikel zu posten oder Inhalte zu ändern. Wenn Sie noch genauere Informationen brauchen oder spezifische Fragen haben, zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen.

Neuer Look

DriveCool die Windows Phone App zum Benzinsparen hat einen neuen Look bekommen:

  

Vielen Dank an Funs Kurstjens und www.sugarforall.org für die leckere Gestaltung!

Kategorien:Gründer, Uncategorized, Windows Phone 7 Schlagwörter:

driveCool Version 1.3 in den Marktplatz eingereicht

4. Juli 2012 1 Kommentar

Bei diesem Update geht es um Statistik. Eine neue Panoramaseite zeigt die rot, gelb, grüne Verteilung für Beschleunigung und Geschwindigket. In den drei derzeit verfügbaren Sprachen sieht das so aus:

Link zum Marketplace

Kategorien:LBS, Windows Phone 7

Wissen wo die Kunden sind

31. Mai 2012 2 Kommentare

Die Windows Phone App ‚DriveCool‘ ist seit ca. 3 Wochen im Marketplace verfügbar. Derzeit in den zwei Sprachen Englisch und Deutsch. Im sogenannten APP HUB in dem der Ersteller eine App verwalten kann, lassen sich Statistiken zu den Downloads einsehen. Sehr interessant ist die Verteilung über die verschiedenen Länder, die bisher wie folgt aussieht:

Die russischsprachigen Länder machen fast die Hälfte aller Downloads aus. Damit steht fest, welche Sprache wir beim nächsten Update unterstützen werden.

Kategorien:LBS, Windows Phone 7 Schlagwörter: , , ,

Ankündigung DriveCool

intuisoft hat die nächste Windows Phone App gelauncht: DriveCool – Benzin sparen mit Windows Phone 7

Wenn es um die steigenden Benzinpreise geht, hört man immer wieder “Durch sparsames Fahren, kannst Du 10% weniger Sprit verbrauchen”. Wenn man sich die Fahrweise in der “freien Wildbahn” anschaut, scheinen aber nur wenige Verkehrsteilnehmer dieses Potetial erkannt zu haben.

Neben den vielen guten Tipps gibt es nun eine Smartphone App, die ein ganz konkretes Werkzeug zum sparsamen Fahren bietet: “Drive Cool” zeigt im Auto die akuelle Beschleunigung und Geschwindigkeit in zwei übersichtlichen Diagrammen an. Man kann nun direkt sehen und trainieren, wie sich durch vorausschauendes Fahren mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit der Verbrauch reduzieren lässt.

Screenshot

Kategorien:LBS, Windows Phone 7